Südafrika

Südafrika ist gemessen am BIP die zweitgrößte Volkswirtschaft des afrikanischen Kontinents, aber für die deutsche Wirtschaft mit Abstand wichtigster Markt in Subsahara-Afrika. Wichtige Standortvorteile sind die im regionalen Vergleich gute Infrastruktur, ein Finanzsektor auf Weltniveau, erhebliche Rohstoffreserven, in Teilbereichen exzellente Wissenschaft sowie ein verlässliches und unabhängiges Rechtssystem. Unternehmen schätzen das Land auch als Tor zu weiteren afrikanischen Märkten. Im Weiteren finden Sie hilfreiche Informationen zum Außenhandel mit Südafrika.

Auskunft über die aktuellen Waren-Einfuhrbestimmungen Südafrikas geben die Konsulats- und Mustervorschriften (KuM) der Handelskammer Hamburg, verlegt vom Mendel Verlag. Wir beraten Sie dazu gerne.

Auskunft zur Höhe der Zollsätze für Warenexporte aus der EU nach Südafrika gibt die Market Access Database der Europäischen Kommission.

Auskunft zur Höhe der Zollsätze für Warenimporte aus Südafrika in die EU gibt der Elektronische Zolltarif (EZT) Online des deutschen Zolls. Hinweise zur Benutzung finden Sie hier.

Ausführliche Informationen zu den Vorschriften beim Import aus Drittländern nach Deutschland bekommen Sie auf den Webseiten der IHK für München und Oberbayern.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen als Tourist kein Visum.

Informationen zu den Einreisebestimmungen Südafrikas für deutsche Staatsbürger sowie zu Visa für Geschäftsreisen deutscher Staatsbürger nach Südafrika erhalten Sie auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes und der südafrikanischen Konsularbehörden in Deutschland.

Quelle: Auswärtiges Amt (Stand: Juni 2020)

Als Dienstleister vor Ort steht Ihnen die Deutsche Auslandshandelskammer Südafrika zur Verfügung. Diese unterstützt deutsche Investoren beim Markteintritt in Südafrika mit einer Reihe von (kostenpflichtigen) Dienstleistungen.

Sie möchten in Südafrika längerfristig investieren, beispielsweise in Form eines Joint Ventures mit einem südafrikanischen Partner, einer Auslandsniederlassung oder einer Tochtergesellschaft?

Auf den Webseiten der staatlichen InvestSA erhalten Sie Informationen zum Thema Investieren in Südafrika.

Es bestehen Einfuhrbeschränkungen für Fisch und Fischprodukte, für Abfälle, Mineralölprodukte, Chemikalien, Munition und Waffen, sowie für sämtliche gebrauchte Waren.

Eine Einfuhr dieser Waren ist nur möglich, wenn bei der Einfuhrabfertigung bereits eine Einfuhrgenehmigung vorliegt. Dafür zuständig ist die International Trade Administration Commission of South Africa (ITAC).

Zusätzlich noch geforderte Genehmigungen von anderen Behörden können je nach Warengruppe anfallen. So sind beispielsweise für die Einfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten die Regelungen des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) einzuhalten.

Zielen Sie mit Ihrem Geschäftsmodell oder Ihrer Investition in Südafrika auf die Verbesserung der sozialen Entwicklung des Landes ab? Oder hat Ihr Geschäftsmodell ein hohes entwicklungspolitisches Potenzial (bspw. durch Schaffung von Arbeitsplätzen oder Ausbildung von Fachkräften)?

Dann können Sie von Förderprogrammen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) profitieren. Folgende Akteure der deutschen EZ sind in Südafrika aktiv und bieten Fördermöglichkeiten sowie lokale Expertise an:

1. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Südafrika ist (Stand: September 2020) ein Kooperationsland der deutschen EZ mit fokussierter regionaler oder thematischer Zusammenarbeit: BMZ - Auswahl der Kooperationsländer

Eine Übersicht über die Projekte der deutschen EZ mit Südafrika erhalten Sie hier: BMZ - Länderseite Südafrika

Darüber hinaus bietet das BMZ mit dem Programm develoPPP.de eine Förderung für deutsche Investoren in Entwicklungsländern (u.a. Südafrika) an, deren Projekt zu den BMZ-Zielen für nachhaltige Entwicklung beiträgt. Das Programm richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen: BMZ - develoPPP.de

2. Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)

Die DEG als Tochtergesellschaft der KfW bietet deutschen Auslandsinvestoren in Entwicklungs- und Schwellenländern (darunter auch Südafrika) langfristige Finanzierungen.

Die Finanzierungen der DEG richten sich vor allem an größere mittelständische Unternehmen: Investieren - DEG für deutsche Unternehmen

Eine Übersicht über die Projekte der KfW-Entwicklungsbank in Südafrika erhalten Sie hier: KfW-Länderseite Südafrika Die Kreditnehmer der KfW sind jedoch zum größten Teil staatliche Akteure.

Ebenso richtet sich das Investitionsförderprogramm AfricaConnect der KfW an europäische Unternehmen und unterstützt sowohl bei bestehenden als auch geplanten Engagements in Afrika.

Beteiligungsmöglichkeiten für private Unternehmen an KfW-finanzierten Ausschreibungen in Südafrika (Export von Waren und Dienstleistungen) finden Sie über die Ausschreibungsdatenbank der Germany Trade and Invest: GTAI – Internationale Ausschreibungen

3. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die GIZ ist ein bundeseigener Dienstleister der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und der internationalen Bildungsarbeit. Dabei kooperiert die GIZ mit Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und wissenschaftlichen Institutionen. Hauptauftraggeber der GIZ ist das BMZ.

Eine Übersicht über die Projekte und Programme der GIZ in Südafrika sowie den Kontakt zum GIZ-Länderbüro Südafrika erhalten Sie hier: GIZ - Länderseite Südafrika

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten durch die deutsche EZ in afrikanischen Ländern (inkl. Südafrika) erhalten Sie beim Außenwirtschaftsportal Bayern:

Als Ansprechpartner steht Ihnen der EZ-Scout des Außenwirtschaftszentrums Bayern zur Verfügung (siehe Kontakt unten auf den Webseiten).