Unternehmensfinanzierung

Anzahlungsbürgschaften über Versicherungen

Viele Unternehmen sind verpflichtet, einem Auftraggeber Anzahlungsbürgschaften bei der Vertragserfüllung zu geben. Diese sichern den Auftraggeber vor einer möglichen Insolvenz des Auftragnehmers ab.

Wie können Anzahlungsbürgschaften gestaltet werden?

Es ist heute durchaus denkbar, eine solche Bürgschaft außerhalb der Kreditlinien zu gestalten – nämlich bei einer Versicherung. Gerade in heutigen Zeiten sehen es Banken gern, wenn statt Bankavalen solche Bürgschaften von anderen Finanzpartnern, wie einer Versicherung, übernommen werden.

Welchen Bürgschaftsrahmen wird als Sicherheit benötigt?

Nach einer banküblichen Bonitätsprüfung verlangen Versicherungen bei Anzahlungsbürgschaften in der Regel 30% des gewährten Bürgschaftsrahmens als Sicherheit, üblicherweise in Form einer Bardeckung für den Bürgschaftszeitraum oder einer Bankgarantie.

Der Vorteil für den Unternehmer:

  • Die bestehende Kreditlinie bei der Hausbank wird nicht in Anspruch genommen.
  • Es müssen deutlich geringere Sicherheiten gestellt werden.
  • Die Finanzierung des Unternehmens wird auf mehrere Beine gestellt.

Es kann auch von Vorteil sein, diese sog. Versicherungsbürgschaften auf verschiedene Versicherer zu verteilen.