IHK Ratgeber

Weiterbildung: Förderprogramme

weiterbildung_2

Weiterbildungsstipendium, Aufstiegsstipendium, Aufstiegs-BAföG, Meisterbonus – wer sich weiterbilden möchte, kann vielfältige Förderprogramme nutzen. Auch Arbeitgeber können profitieren - z.B. über die Qualifizierungsoffensive der Bundesagentur für Arbeit.

Informieren Sie sich hier über die Voraussetzungen!

Inhaltsnavigation

Weiterbildungsstipendium

Das Weiterbildungsstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es unterstützt junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung.
Unter den Vorgaben der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung fördert und betreut die IHK München derzeit 487 Stipendiatinnen und Stipendiaten bei Ihren Weiterbildungsaktivitäten.
Hier finden Sie Erfolgsgeschichten ehemaliger Stipendiatinnen und Stipendiaten der IHK München.

Wer wird gefördert?

Für ein Stipendium bewerben können sich qualifizierte Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung, die

  • in der IHK-Berufsabschlussprüfung mindestens 87 Punkte erreicht haben,
  • bei Aufnahme in die Förderung jünger als 25 Jahre sind und
  • noch keinen Hochschulabschluss haben.

Achtung: Wenn Sie diese Kriterien erfüllen, garantiert Ihnen dies nicht automatisch die Aufnahme in das Weiterbildungsstipendium. In der Regel liegen mehr Bewerbungen vor, als Stipendienplätze zur Verfügung stehen. Es entscheidet ein Auswahlverfahren.

Was wird gefördert?

Über knapp drei Jahre hinweg kann ein Zuschuss von bis zu 8.100,00 Euro für die Finanzierung von Weiterbildungen gezahlt werden. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten müssen einen Eigenanteil an den Kosten in Höhe von 10 % selbst tragen.

Folgende Weiterbildungsangebote können z.B. in Frage kommen:

  • Berufsbegleitende Seminare zum Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen
  • Vorbereitungskurse auf Prüfungen beruflicher Aufstiegsfortbildungen in Teilzeit oder Vollzeit (z. B. Meister/-in, Techniker/-in, Fachwirt/-in, Fachkaufmann/-frau, Betriebswirt/-in)
  • Berufsbegleitende Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen (z. B. Fremdsprachen, EDV, Rhetorik, Mitarbeiterführung)
  • Berufsbegleitende Hochschulstudiengänge.

Es gibt eine Vielzahl von Angeboten der verschiedensten Veranstalter. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wählen ihre Maßnahmen selbst aus. Über die Förderfähigkeit entscheidet anschließend die IHK.

Weitere Informationen und Antragstellung

  • Die Industrie- und Handelskammern sind Ihr Ansprechpartner für alle IHK-Berufe.
    Ist Ihr Berufsausbildungsvertrag bei der IHK München eingetragen, sind wir Ihr Ansprechpartner in allen Fragen des Weiterbildungsstipendiums.
    Ansonsten wenden Sie sich an die Kammer/Berufsbildungsstelle, die Ihren Ausbildungsvertrag gegengezeichnet hat. Bitte beachten Sie, dass bei den Kammern teils unterschiedliche Fristen gelten.
  • Nächster Aufnahmetermin in das Programm bei der IHK München ist der 1. April 2021.
  • Solange Sie alle Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, können Sie sich unbegrenzt oft bewerben.
  • Bewerbungsschluss ist bei der IHK München jedes Jahr am 28./29. Februar. Bis zu diesem Termin muss uns Ihr Antrag vollständig ausgefüllt mit den notwendigen Anlagen vorliegen, ansonsten ist eine Aufnahme im aktuellen Jahr ausgeschlossen. Bitte reichen Sie die Unterlagen rechtzeitig per Post ein und beachten Sie zudem folgenden Hinweis!

Weiterbildungsbeginn vor dem nächsten Aufnahmetermin:

Wenn Ihre Weiterbildung vor dem 01.04.2021 beginnt, muss

  • Ihr Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm vor Beginn der Weiterbildung (bzw. spätestens am 28.02.2021) bei der IHK München eingehen
    Dies bedeutet: Beginnt Ihre Maßnahme vor dem 28.02.2021, muss der Antrag vor Beginn der Weiterbildung eingehen. Beginnt die Maßnahme nach dem 28.02.2021, muss der Antrag spätestens am 28.02.2021 eingehen.
  • diese Weiterbildung im Aufnahmeantrag bei "Beabsichtigte erste Weiterbildung" angegeben werden.
  • diese Weiterbildung noch mindestens bis 30.09.2021 dauern.

Falls alle drei Punkte erfüllt sind und Sie in das Förderprogramm aufgenommen werden, kann die Weiterbildung, vorbehaltlich der Genehmigung durch die IHK, anteilig ab dem 01.04.2021 gefördert werden.

Weitere Informationen

Zurück zur Übersicht

WEITER.BILDUNG! Qualifizierungsoffensive der Bundesagentur für Arbeit

Mit der Qualifizierungsoffensive unterstützt die Bundesagentur für Arbeit Unternehmen mit Hilfe verschiedener Weiterbildungsprogramme durch umfassende Beratung, erweiterten Zugang zur Weiterbildungsförderung, Förderung der Lehrgangskosten sowie Arbeitsentgeltzuschüsse.

Wer wird gefördert?

  • Voraussetzung für eine Förderung ist, dass ein Unternehmen für seine Beschäftigten eine Weiterbildung von mehr als 160 Stunden anstrebt.
  • Neu ist, dass nicht nur die Weiterbildungskosten von Geringqualifizierten und älteren Menschen übernommen werden, sondern Weiterbildungen für alle Beschäftigten bezahlt werden können, deren berufliche Tätigkeiten durch Technologien ersetzt oder vom Strukturwandel bedroht werden. Unabhängig vom Alter oder von anderen Faktoren.

Was wird gefördert?

Eine Förderung gibt es sowohl in Form eines Zuschusses zu den Lehrgangskosten der Weiterbildung als auch als Zuschuss zum Arbeitsentgelt der Mitarbeiter während der Weiterbildung.

Die Förderquoten richten sich nach der Mitarbeiteranzahl:

  • Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten erhalten die höchsten Förderquoten. So kann die Arbeitsagentur die kompletten Weiterbildungskosten übernehmen und zusätzlich einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt in Höhe von bis zu 75 Prozent für die Zeiten zahlen, in denen der Mitarbeiter an der Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen und nicht gearbeitet hat.
  • Kleine und mittlere Unternehmen mit 10 bis 249 Beschäftigten erhalten Zuschüsse zu den Lehrgangskosten in Höhe von bis zu 50 Prozent. Zusätzlich kann die Arbeitsagentur einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt in Höhe von bis zu 50 Prozent übernehmen.
  • Größere Unternehmen zwischen 250 und 2.500 Mitarbeitern können eine Förderung bis 25 Prozent sowohl der Lehrgangskosten als auch des Arbeitsentgelts erhalten.
  • Unternehmen ab 2.500 Mitarbeitern können eine Förderung bis zu 15 Prozent (bei Betriebsvereinbarungen und Tarifverträgen mit Qualifizierungselementen bis 20 Prozent) der Lehrgangskosten erhalten. Bis zu 25 Prozent des Arbeitsentgelts während der Weiterbildung können übernommen werden.

Weitere Informationen und Antragstellung

Der Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit berät zu dem Programm und ist Ansprechpartner für Förderanträge.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Bundesagentur für Arbeit: Qualifizierungsoffensive

Bundesagentur für Arbeit: Flyer Qualifizierungsoffensive

Zurück zur Übersicht

Aufstiegs-BAföG

Sie haben eine Ausbildung abgeschlossen und wollen eine Fortbildungprüfung der IHK machen, zum Beispiel zum Industriemeister oder Fachwirt? Dann können Sie das Aufstiegs-BAföG (ehemals: Meister-BAföG) beantragen und damit die Fortbildungs- und Prüfungskosten finanzieren.

Mit Inkrafttreten der 4. Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) zum 1. August 2020 profitieren Fach- und Führungskräften, die sich fort- und weiterbilden möchten, von deutlichen Leistungsverbesserungen.

Wer wird gefördert?

  • Das Aufstiegs-BAföG kommt für alle in Frage, die sich mit einem Lehrgang oder an einer Fachschule auf eine berufliche Fortbildungsprüfung in Voll- oder Teilzeit vorbereiten möchten.
  • Gefördert wird die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse, wie Meister, Fachwirt, Techniker, Erzieher oder Betriebswirt.
  • Der angestrebte berufliche Abschluss muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen.
  • Gefördert werden berufliche Aufsteiger über alle drei Fortbildungsstufen, d. h. der Geprüfte Berufsspezialist ebenso wie der Bachelor Professional und der Master Professional. Maßnahmen der ersten Fortbildungsstufe werden ausschließlich in Teilzeit gefördert. Maßnahmen der zweiten und dritten Fortbildungsstufen können in Voll- sowie in Teilzeit gefördert werden.

Was wird gefördert?

  • Die Lehrgangskosten sowie Prüfungsgebühren werden unabhängig von Einkommen und Vermögen bis zu einer maximalen Höhe von 15.000 Euro finanziert. Dabei werden 50 % durch Zuschuss und der Rest durch ein zinsgünstiges Darlehen gefördert.
  • Bei Bestehen der Fortbildungsprüfung werden den Absolventen auf Antrag zusätzlich 50 % des Darlehens erlassen. Wer sich am Ende einer Aufstiegsfortbildung selbstständig macht, muss das KfW-Darlehen nicht zurückzahlen und kann so schuldenfrei die eigene Existenzgründung starten.
  • Eine Förderung der Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt (oder vergleichbarer Arbeiten) ist bis zur Hälfte der Kosten möglich. Der Höchstbetrag liegt bei 2.000 Euro. 50 % der Förderung werden auch hier als Zuschuss ausbezahlt, für den Rest kann ein zinsgünstiges Darlehen genutzt werden.
  • Fachkräfte, die sich in Vollzeit fortbilden, erhalten abhängig von Einkommen und Vermögen bis zu 892 Euro Unterstützung zum Lebensunterhalt. Verheiratete mit zwei Kindern erhalten abhängig vom Einkommen eine Unterhaltsförderung von bis zu 1.597 Euro pro Monat, Alleinerziehende mit einem Kind bis zu 1.127 Euro pro Monat.
  • Für Alleinerziehende gibt es zudem einkommens- und vermögensunabhängig einen monatlichen Zuschuss für die Kinderbetreuung. Dieser liegt bei 150 Euro pro Kind.
  • Die Unterhaltsförderung wird als Vollzuschuss gewährt, d. h. diese muss nicht zurückgezahlt werden.

Weitere Informationen und Antragstellung

Detaillierte Informationen zum Aufstiegs-BAföG erhalten Sie unter: www.aufstiegs-bafoeg.de

Den Antrag können Sie hier direkt online stellen: Aufstiegs-BAföG online.

Nähere Auskünfte erhalten Sie zudem auch bei den Ämtern für Ausbildungsförderung der Landratsämter und kreisfreien Gemeinden.

Zurück zur Übersicht

Aufstiegsstipendium

Das Aufstiegsstipendium unterstützt Fachkräfte mit Berufsausbildung und Praxiserfahrung bei der Durchführung eines ersten akademischen Hochschulstudiums - in Vollzeit oder berufsbegleitend.

Wer wird gefördert?

Voraussetzung für die Bewerbung um ein Aufstiegsstipendium sind drei Kriterien:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Aufstiegsfortbildung,
  • mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nach Abschluss der Berufsausbildung,
  • ein Beleg für die besondere Leistungsfähigkeit und Begabung in Ausbildung und Beruf, zum Beispiel durch die Note der Berufsabschlussprüfung.

Im Auswahlverfahren zählen allein die beruflichen Qualifikationen und Leistungen, der Schulabschluss und die Schulnoten sind unerheblich. Es gibt keine Altersgrenze

Was wird gefördert?

  • Gefördert wird ein Erststudium in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule.
  • Für Studierende in einem Vollzeitstudium beträgt das Aufstiegsstipendium 853 Euro im Monat, dazu gibt es ein Büchergeld von 80 Euro.
  • Zusätzlich gibt es eine Betreuungspauschale für Kinder unter 14 Jahren von monatlich 150 Euro pro Kind.
  • Alle, die ein anrechenbares Auslandssemester machen wollen, können eine Auslandspauschale von monatlich 200 Euro erhalten.
  • Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang – als Präsenzstudium, Fernstudium oder Online-Studium – erhalten 225 Euro im Monat.

Weitere Informationen und Antragstellung

Jährlich werden rund 1.000 Aufstiegsstipendien neu vergeben. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch einen dreistufigen Auswahlprozess: zunächst durch einen Online-Check und in der letzten Stufe durch ein persönliches Auswahlverfahren.

Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung erhalten Sie auf den Seiten der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung sowie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Zurück zur Übersicht

Meisterbonus

Wer wird gefördert?

Der Meisterbonus ist eine Bonuszahlung des Freistaats Bayern, die jeder erfolgreiche Absolvent der beruflichen Weiterbildung zum Meister oder zu einem gleichwertigen Abschluss erhalten kann.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • die Prüfung muss vor der zuständigen Stelle in Bayern abgelegt werden
  • der Prüfungsteilnehmer muss in Bayern wohnen oder arbeiten
  • der Antrag muss innerhalb von zwei Jahren nach der Feststellung des Prüfungsergebnisses gestellt werden.

Wie wird gefördert?

Der Meisterbonus beträgt seit dem 31. Mai 2019 2.000 Euro.

Die Summe wird an zwei Stichtagen (Mai und November) im Jahr über die prüfende Stelle ausgezahlt.

Weitere Informationen und Antragstellung

Bei der IHK für München und Oberbayern erhalten alle Teilnehmer der relevanten Prüfungen mit dem Zeugnis ein Antragsformular.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Zurück zur Übersicht

Bayerischer Bildungsscheck

Der Bayerische Bildungsscheck ist ein Angebot des Freistaats. Er bezuschusst die individuelle berufliche Fortbildung von Beschäftigten, sofern es um Digitalisierung geht. Insgesamt werden 6.000 Bildungsschecks im Wert von jeweils 500 Euro ausgegeben.

Wer wird gefördert?

Antragsteller müssen die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Arbeitnehmer mit Wohnsitz und/ oder Arbeitsort in Bayern
  • Brutto-Jahreseinkommen über 20.000 Euro.
  • Die gewünschte Weiterbildung befasst sich mit Themen der Digitalisierung.
  • Die Weiterbildung kostet mehr als 500 Euro und dauert mindestens acht Stunden.

Was wird gefördert?

  • Der Bildungsscheck ist ein Pauschalzuschuss von 500 Euro für berufliche Weiterbildungen im Bereich Digitalisierung.
  • Weiterbildungen mit folgende Schwerpunkten können über den Bildungsscheck Bayern gefördert werden:
  • Digitale Information und Kommunikation
  • Digitale Anwendungen in der Arbeitswelt
  • Entwicklung von digitalen Anwendungen und Prozessen
  • Arbeit 4.0
  • Digitalisierung: neue Anforderungen an Unternehmen.
  • Ausgestellt werden die Bildungsschecks von lokalen Weiterbildungsinitiatoren. Diese prüfen die Berechtigung, schlagen drei passende Angebote vor und stellen den Bildungsscheck aus.

Weitere Informationen und Antragstellung

Um einen Bildungsscheck zu erhalten, müssen Sie sich an Ihren lokalen Weiterbildungskoordinator wenden. Dieser prüft die Berechtigung, schlägt Ihnen drei passende Angebote vor und stellt den Bildungsscheck aus. Der Scheck kann anschließend beim Bildungsträger (z. B. VHS oder IHK) eingelöst werden.

Detaillierte Informationen sowie den Kontakt der zuständigen Weiterbildungskoordinatoren finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Zurück zur Übersicht

Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie fördert der Bund die berufliche Weiterbildung speziell von Erwerbstätigen mit geringem Einkommen.

Wer wird gefördert?

Um einen Prämiengutschein erhalten zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Arbeitszeit: Sie arbeiten mindestens 15 Stunden pro Woche oder Sie sind in Elternzeit oder Pflegezeit.
  • Zu versteuerndes Einkommen: Ihr zu versteuerndes Einkommen im Jahr ist höchstens 20.000 Euro hoch. Wenn Sie verheiratet sind: Das zu versteuernde Einkommen von beiden Ehepartnern zusammen ist höchstens 40.000 Euro hoch.

Was wird gefördert?

  • Sie erhalten einen Prämiengutschein, der für eine berufsbezogene Weiterbildung eingesetzt werden kann.
  • Übernommen werden 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren bis zu einer maximalen Summe von 500 Euro.

Weitere Informationen und Antragstellung

Um einen Prämiengutschein zu erhalten, müssen Sie zunächst einen (kostenlosen) Termin mit einer lokalen Beratungstelle vereinbaren.

  • Der Berater klärt mit Ihnen, ob Sie die Voraussetzungen für den Gutschein erfüllen und welche Weiterbildungen in Frage kommen.
  • Der Prämiengutschein wird Ihnen dann direkt beim Termin ausgestellt. Sie können diesen bei der Anmeldung zu Ihrer Weiterbildung einlösen.

Weitere Informationen:

Zurück zur Übersicht

Bildungsgutschein

Mit dem Bildungsgutschein fördert die Agentur für Arbeit individuelle beruflich Weiterbildung von Arbeitnehmern und Arbeitslosen.

Wer wird gefördert?

Einen Bildungsgutschein erhalten können sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitslose, bei denen die Weiterbildung notwendig ist

  • damit Arbeitslosigkeit beendet werden kann.
  • eine drohende Arbeitslosigkeit abgewendet werden kann.
  • ein fehlender Berufsabschluss nachgeholt werden kann.

Was wird gefördert?

Liegen die Voraussetzungen für eine Förderung vor, erhalten Sie einen Bildungsgutschein, mit dem Ihnen die Übernahme der Weiterbildungskosten zugesichert wird.

Der Gutschein gilt für eine in KURSNET, dem Weiterbildungsportal der Arbeitsagentur, gelistete Weiterbildung, die sie entsprechend den Vorgaben auf dem Gutschein auswählen können.

Folgende Informationen sind auf dem Bildungsgutschein vermerkt:

  • Ziel der Weiterbildung
  • Dauer der Weiterbildung
  • regionaler Geltungsbereich
  • Kosten, die übernommen werden (zum Beispiel Lehrgangskosten, Fahrtkosten)
  • Gültigkeitsdauer

Weitere Informationen und Antragstellung

Einen Bildungsgutschein können Sie nur erhalten, wenn Sie sich zuvor durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter beraten lassen.

Einen Termin können Sie per Kontaktformular oder kostenloser Hotline vereinbaren.

Weitere Informationen:
Bundesagentur für Arbeit: Informationen zur Weiterbildung
Bundesagentur für Arbeit: Merkblatt Weiterbildung

Zurück zur Übersicht

Weiterbildungsprämie

Wer wird gefördert?

  • Die Weiterbildungsprämie können Teilnehmer von Umschulungen oder Nachqualifizierungen, die zu einem Abschluss in anerkannten Ausbildungsberufen mit mindestens zweijähriger Dauer führen, erhalten.

Was wird gefördert?

  • Für das Bestehen der Zwischenprüfung können Teilnehmer von Umschulungen eine Prämie von 1.000 Euro bekommen. Voraussetzung ist, dass in den jeweiligen Berufsgesetzen oder Ausbildungsverordnungen eine Zwischenprüfung festgelegt ist.
  • Bei Bestehen der Abschlussprüfung können weitere 1.500 Euro ausgezahlt werden.

Weitere Informationen und Antragstellung

  • Um die Prämie zu erhalten, müssen Sie der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter einen Nachweis der prüfenden Stelle (z.B. der IHK München) über das erfolgreiche Bestehen einer Zwischen- oder Abschlussprüfung vorlegen (z. B. die Kopie des Zeugnisses).

Weitere Informationen:

Bundesagentur für Arbeit: Informationen zur Weiterbildung

Bundesagentur für Arbeit: Merkblatt Weiterbildung

Zurück zur Übersicht

Zukunftsstarter - Initiative zum Nachholen eines Berufsabschlusses

Die Initiative „Zukunftsstarter“ der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter unterstützt junge Erwachsene ab 25 dabei, einen Berufsabschluss nachzuholen.

Wer wird gefördert?

Die Initiative richtet sich an folgende Personengruppen:

  • Gering qualifizierte Arbeitslose sowie Arbeitnehmer, die keinen Berufsabschluss haben
  • Gering qualifizierte Arbeitslose sowie Arbeitnehmer mit einem Berufsabschluss, wenn sie seit 4 Jahren einer an- oder ungelernten Tätigkeit nachgehen und die erlernte Tätigkeit nicht mehr ausüben
  • Berufsrückkehrer beziehungsweise Wiedereinsteiger

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden Qualifizierungen in Vollzeit oder Teilzeit, die auf einen anerkannten Berufsabschluss vorbereiten. Das kann zum Beispiel über eine Umschulung oder einen Lehrgang bei einer Bildungseinrichtung erfolgen, der auf die sogenannte "Externenprüfung" vorbereitet.
  • Übernommen werden können Weiterbildungskosten, wie z.B. Lehrgangskosten, Fahrkosten, Kosten für Unterbringung und Verpflegung, Kinderbetreuungskosten sowie umschulungsbegleitende Hilfen (z. B. Nachhilfeunterricht).
  • Arbeitgeber können für die berufliche Weiterbildung von beschäftigten Arbeitnehmern ohne Berufsabschluss zudem Arbeitsentgeltzuschüsse für weiterbildungsbedingte Ausfallzeiten sowie eine Pauschale zu den Sozialversicherungsbeiträgen erhalten.

Weitere Informationen und Antragstellung

Die lokale Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter beraten im Rahmen eines persönlichen Termins zu dem Programm und klären die Fördervoraussetzungen. Ein Termin kann per Kontaktformular oder kostenloser Hotline vereinbart werden.

Weitere Informationen:

Bundesagentur für Arbeit: Informationen zur Weiterbildung

Bundesagentur für Arbeit: Flyer Zukunftsstarter (für Arbeitnehmer)

Bundesagentur für Arbeit: Flyer Zukunftsstarter (für Arbeitgeber)

Zurück zur Übersicht

Das Weiterbildungsstipendium unterstützt junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung. Die IHK München betreut das Programm für alle IHK-Berufe in der Region.

Auf unseren Seiten finden Sie alle Informationen rund um die Themen Fachkräftesicherung und Arbeit 4.0 für Unternehmen!

Nach der Ausbildung geht es erst richtig los. Wissen Sie, welche Möglichkeiten Sie mit einem IHK-Ausbildungsabschluss haben? Alle! Starten Sie durch, und machen Sie die nächsten Schritte auf der Karriereleiter – z.B. als Meister oder als Fachwirt.

Hier finden Sie Infos zu den Prüfungen für Industriemeister, Fachwirte und Fachkaufleute. Dazu gehören die Prüfungsordnungen, Gliederung und Ablauf der einzelnen Prüfungen, Termine, Gebühren und vieles mehr.

„komm weiter in B@yern“ bietet als zentrales Weiterbildungsportal einen Überblick über die vielfältigen Qualifizierungsmöglichkeiten im Freistaat. Hier finden Sie passende Angebote, geeignete Fördermöglichkeiten und individuelle Beratung – bayernweit und ganz in Ihrer Nähe.

Sie wissen noch nicht genau, welche Weiterbildung Sie nach der Ausbildung machen sollen? Anregungen finden Sie im KURSNET der Bundesagentur für Arbeit.

Kein passendes Förderprogramm dabei gewesen? Vielleicht werden Sie beim Stipendienlotsen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fündig!