IHK Ratgeber

Tourismus

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Unterstützung für Tourismusbetriebe während der Corona-Pandemie

Der Tourismus ist eine der am stärksten und direktesten betroffenen Branchen durch die erlassenen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Bayern. Alles rund um das Thema Soforthilfe, Betriebsschließungsversicherung, etc. finden Sie hier.
Eine Möglichkeit auch während des Shutdowns Einnahmen zu generien, bietet der Online-Vertriebsweg. So bietet der Leitfaden der Unterstützungsinitiative "mia gehn online" eine konkrete Umsetzungshilfe beim Einstieg in den Online-Handel.
Daneben haben sich eine Reihe an Initiativen zur Unterstützung gebildet. Eine Auswahl hieraus finden Sie hier.

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Maßnahmen bei der Wiedereröffnung im Zuge der Corona-Krise

Schritt für Schritt dürfen Tourismusbetriebe wieder öffnen. Folgenden Betrieben ist die Öffnung wieder unter Einhaltung der Vorgaben (5. BayIfSMV) erlaubt.

  • Speiselokale und Außengastronomie dürfen unter Einhaltung der Hygienevorschriftenwieder öffnen. Speisen und Getränke dürfen von 06 bis 22 Uhr ausgegeben werden.
  • Hotels, Beherbergungsbetriebe, Schullandheime, Jugendherbergen, Campingplätze dürfen unter Einhaltung der Hygienevorschriften wieder öffnen.
  • Betrieb von Freizeitparks und vergleichbarer ortsfester Freizeiteinrichtungen, wenn Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Besuchern im gesamten Betriebsbereich eingehalten werden kann, nicht mehr als ein Besucher je 20m² zugänglicher Fläche zugelassen wird und ein Schutz- und Hygienekonzept nach dem Rahmenkonzept des StMWi sowie ein Parkplatzkonzept vorliegt und auf Verlangen vorgelegt werden kann.
  • Betrieb von Reisebusunternehmen ist bei Beachtung bestimmter Auflagen (z. B. Mindestabstand/geeignete Trennvorrichtungen, Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, Schutz- und Hygienekonzept nach dem Rahmenkonzept des StMWI sowie ein Parkplatzkonzept ) möglich. Allerdings sind Gruppenreisen nicht möglich.
  • Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr bei Beachtung bestimmter Auflagen (z. B. Mindestabstand/geeignete Trennvorrichtungen, Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, Schutz- und Hygienekonzept nach dem Rahmenkonzept des StMWi sowie Parkplatzkonzept) möglich.
  • Stadt-, und Gästeführungen, Berg-, Kultur-, und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. Mindestabstand zwischen Teilnehmern, Begrenzung der Gruppenstärke usw.) zulässig.

Verlängerte Öffnungszeiten bis 22 Uhr im Außenbereich der Gastronomie bereits ab sofort möglich

Wie soeben bekannt wurde, wird die eigentlich erst für Dienstag nach Pfingsten (2. Juni 2020) geplante Verlängerung der Öffnungszeiten bis 22 Uhr für die Außenbereiche der Gastronomie vorgezogen. Die Bayerische Staatsregierung reagierte damit auf die Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg. Die verlängerten Öffnungszeiten für die Außenbereiche gelten ab sofort.

Anlass war der Eilantrag eines Restaurantbetreibers aus Augsburg, der forderte auch im Außenbereich bis 22 Uhr öffnen zu dürfen. Der Kläger hatte sich darauf berufen, dass es keine sachlichen Gründe gebe, Innenbereiche bis 22 Uhr zu öffnen, wo von einem höheren Infektionsrisiko ausgegangen werden muss als in den Außenbereichen.
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Kurzarbeit – Anpassung der Arbeitszeit

Viele Unternehmen haben während der vollständigen Schließung ihrer Geschäfte die Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer auf null reduziert (sogenannte „Kurzarbeit null“) und Kurzarbeitergeld beantragt. Wenn das Geschäft wieder öffnen darf, gilt es, die Arbeitszeit der Arbeitnehmer wieder anzupassen. Dabei muss es nicht von null auf hundert gehen: Das Kurzarbeitergeld gibt es – wie der Name schon sagt – auch dann, wenn lediglich kürzer gearbeitet wird. Der Arbeitgeber zahlt bei verkürzter Arbeitszeit für die tatsächlich geleistete Arbeit die normale (anteilige) Vergütung an seinen Arbeitnehmer. Für die Differenz zum normalen Nettoentgelt kann das Kurzarbeitergeld in Höhe von 60 % bzw. 67 % beantragt werden. Voraussetzung ist, dass nach wie vor die betrieblichen Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld erfüllt werden, also neben den weiteren Voraussetzungen auch noch mindestens 10 % der Beschäftigten mit einem Entgeltausfall von mindestens 10 % betroffen sind. Zu beachten ist, dass auch für die teilweise Arbeitsleistung eine vertragliche Grundlage nötig ist. Falls bisher nur die „Kurzarbeit null“ vereinbart wurde, muss noch Einvernehmen über die entsprechende Änderung erzielt werden.

Informieren Sie sich hier ausführlich zum Thema Kurzarbeit.

Fördermöglichkeiten für touristische Betriebe

Touristische Betriebe finden in Oberbayern ein breites Angebot an Fördermöglichkeiten. Dies reicht von der Beratung und Finanzierung von Gründern über die gewerbliche Regionalförderung für einzelbetriebliche Investitionen bis zu kostenlosen Erstanalysen des Potentials von klein- und mittelständischen Betrieben des Hotel- und Gaststättengewerbes in Form von Blitzlichtberatungen.

Doch welche Förderungen kommen für mein Unternehmen in Frage? Hilfe und Orientierung verspricht der neue Förderwegweiser Tourismus. Dieser vom Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes speziell für die Bedürfnisse der Tourismuswirtschaft konzipierte Wegweiser stellt Förderoptionen des Bundes, der Bundesländer und der Europäischen Union vor.

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EU Pauschalreise-Richtlinie

Das neue Reiserecht ist am 1. Juli 2018 in Kraft getreten. Als Grundlage dafür wird die überarbeitete EU-Pauschalreiserichtlinie genutzt. Diese berücksichtigt Online-Angebote und stärkt den Verbraucherschutz. Zudem soll in allen EU-Mitgliedstaaten das gleiche Recht gelten („Vollharmonisierung“).

Durch die Umsetzung der Richtlinie wird das deutsche Reiserecht geändert. Neu sind vor allem Regelungen zur Reisevermittlung und die Vermittlung „verbundener Reiseleistungen“. Weiterhin werden die reiserechtlichen Informationspflichten erweitert, die nun auch stärker den reinen Vermittler treffen.

Weitere Informationen zum Reiserecht finden Sie hier.

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Unternehmensnachfolge im Tourismus

Unternehmensnachfolge betrifft jeden Unternehmer - sei es im Rahmen der geplanten Übergabe oder im Rahmen der Risikovorsorge. Zur Übereignung des Betriebes muss das Spannungsfeld der Interessen aller beteiligten Parteien gelöst sein.
Damit die Übergabe für Sie als Gastwirt oder Hotelier reibungslos abläuft und das Restaurant bzw. Hotel fit für die nächste Chef-Gerneration gemacht werden kann, erhalten Sie hier weitere Informationen bezüglich dieses Themas.

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Verpackungsverordnung

Am 1. Januar 2019 wurde die Verpackungsverordnung vom Verpackungsgesetz abgelöst. Die Verpflichtung, sich an einem bundesweiten Rücknahmesystem zu beteiligen, bleibt bestehen. NEU ist: Alle Erstinverkehrbringer müssen sich bei der "Zentralen Stelle Verpackungsregister" registrieren.

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Kassensysteme

Wer muss ein Kassenbuch führen? Welche Angaben muss ein Kassenbuch enthalten? Was ist bei elektronischer Kassenführung zu beachten? Und wie trifft mich als Wirt die Belegausgabepflicht ab 2020? Hier finden Sie die Regelungen im Überblick.

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Gewerbesteuerliche Hinzurechnung

Bei der Gewerbesteuerfestsetzung wird seit dem Jahr 2008 unter anderem ein Teil der Mieten, Pachten und Leasingraten für unbewegliche und bewegliche Wirtschaftsgüter dem zu versteuernden Gewinn hinzugerechnet. Umstritten ist dabei, ob und inwieweit Hotelkosten von Reiseveranstaltern der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung nach § 8 Nr. 1 Buchstabe e Gewerbesteuergesetz (GewStG) unterliegen.

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Haftung im Internet

Ob online oder offline, die in diesen Kontexten wirksamen Bestimmungen, weisen keine beträchtlichen Unterschiede auf.

Wer jedoch online auf seiner eigenen Homepage aktiv ist, Beiträge in Blogs verfasst oder anderweitig im Internet surft, muss die Hausregeln, die in diesem Zusammenhang gelten, beachten. Der Themenblock Haftung im Internet beinhaltet beispielsweise das Telemediengesetz, das Fragen bezüglich der Verletzung Rechte Dritter oder rechtlicher Vorschriften behandelt.

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Datenschutzrechtliche Informationen

Videoüberwachung am Arbeitsplatz, der richtige Umgang mit Passwörtern oder der Personalakte. Datenschutz ist in Unternehmen ein Thema, das jeden betrifft. Überall erfordert die korrekte Umsetzung der Vorgaben Fachwissen. Das gilt ganz besonders, wenn mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird. Und genau dieses Szenario trifft auf fast jeden Arbeitsplatz zu.

Wenn Sie sich näher informieren wollen, klicken Sie hier.

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Gastwirteunterrichtung

Wer eine Gaststätte mit Alkoholausschank eröffnen will, benötigt eine Erlaubnis der Kreisverwaltungsbehörde bzw. Großen Kreisstadt am Ort der Gaststätte.

Um die Genehmigung zu erhalten, müssen Sie u. a. an einer Unterrichtung nach § 4 Abs. 1 Nr. 4 Gaststättengesetz teilnehmen. Diese vermittelt lebensmittelrechtliche und hygienische Vorschriften, die in diesem Zusammenhang notwendig sind. Die Unterrichtung findet bei der Industrie- und Handelskammer statt. Die dabei zu erhaltende Bescheinigung über die Teilnahme muss der Erlaubnisbehörde vorgelegt werden.

Mehr über dieses Thema erfahren Sie hier.

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Fachkräfteinitiativen

Die IHK für München und Oberbayern unterstützt bei betriebswirtschaftlichen Fragen und strategischen Entscheidungen, informiert über Fördermittel und über spezifisch rechtliche, wirtschaftliche Aspekte eines Existenzauf- und -ausbaus im touristischen Bereich.

Zudem engagiert sich die Organisation dafür, dass auch in Zukunft potenzielle Auszubildende den für sie richtigen Weg einschlagen um ihr persönliches Ziel erreichen zu können. Dafür gibt es Kampagnen wie Elternstolz oder die IHK AusbildungsScouts, die als tatkräftige Unterstützung versuchen, Schülern ihre aktuelle Situation näher zu bringen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Szenarien für den Tourismus in Bayern im Jahr 2040

Wie entwickelt sich der Tourismus in Bayern bis 2040, welche Trends sind denkbar und welche Leitbilder sind vor diesem Hintergrund bedeutsam? Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie legt hierzu eine Studie vor.

Die Studie an der Hochschule Kempten unter Leitung von Professor Alfred Bauer, Dekan der Fakultät Tourismus-Management und Leiter des Bayerischen Zentrums für Tourismus, hat unter Mitwirkung zahlreicher touristischer Akteure positive wie negative Entwicklungsperspektiven für den Bayerntourismus der kommenden 20 Jahre beleuchtet. Sieben mögliche Zukunftsszenarien wurden dabei herausgearbeitet:

  • Szenario 1 „Schleichender Kontrollverlust“: Von Dritten gesteuertes, nicht-nachhaltiges Wachstum führt in Hotspots zum »Overtourism«
  • Szenario 2 „Alles im Flow“: Bayerische Identität lockt europäische Touristen mit nachhaltigen Angeboten in die Hotspots
  • Szenario 3 „Digital Dirndl“: Agile Tourismusanbieter machen Bayern zum globalen Ziel für vornehmlich post-materiell orientierte Kunden
  • Szenario 4 „Neue Verträglichkeit“: Klimawandel zwingt Tourismus zu völlig neuen Ansätzen – Wachstum nur noch in der Fläche
  • Szenario 5 „Macht der Algorithmen“: Umbruch der Tourismus-Branche mit spezialisierten nachhaltigen und KI-gestützten Services in einer regionalisierten Welt
  • Szenario 6 „Ausverkauf der Heimat“: Globale Tourismuskonzerne dominieren die Branche jenseits von Traditionen und Nachhaltigkeit
  • Szenario 7 „Tourismus am Ende?“: Kritische Wirtschaftslage, verändertes Reiseverhalten und anspruchsvolle Kunden setzen althergebrachten Akteuren zu

Besonders erstrebenswert sind laut Studie die Szenarien 3 und 4, unsicher hinsichtlich der Bewertung sind die Autoren bezüglich des Szenarios 5.

Die Studie kann über folgendenLink heruntergeladen werden.

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