28.06.2017

IHK begrüßt Tunnel unter Englischem Garten

Die IHK für München und Oberbayern begrüßt das heutige Votum des Münchner Stadtrats für den Tunnel unter dem Englischen Garten. „Die IHK hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt für einen Tunnel-Ausbau des Isarrings ausgesprochen“, kommentiert IHK-Präsident Eberhard Sasse.

Sasse: „Andere Baustellen im Stadtverkehr aber nicht vergessen“‎

„Mit der Ertüchtigung des Isarrings und einem landschaftsgerechten Überbau des Mittleren Rings kann die in den 60er Jahren entstandene Zerschneidung des Englischen Gartens wieder rückgängig gemacht werden“, zitiert Sasse aus einem Brief der IHK vom 3. März 2006 an den damaligen Münchner OB Christian Ude. Auch bei der Diskussion des Münchner Verkehrswege­plans im Jahre 2006 hatte sich die IHK bereits für die Tunnellösung stark gemacht.

Der IHK-Präsident warnt aber gleichzeitig vor Illusionen: „Das Tunnelprojekt im Englischen Garten ändert nichts daran, dass die Münchner Verkehrsinfrastruktur bei weitem nicht mit dem wachsenden Verkehr Schritt halten kann. Dringend muss der Föhringer Ring ausgebaut werden, um dem überregional orientierten Verkehr eine weitere Achse im Norden der Stadt zu geben. Außerdem muss das Nadelöhr Landshuter Allee am Mittleren Ring schnellstmöglich mit einem Tunnel entschärft werden. Dadurch verringert sich auch die Stickoxid-Belastung in diesem Bereich.“ Sasse unterstreicht, dass eine Wachstumsregion wie der Großraum München auf leistungsfähige Infra­struktur angewiesen ist. Die IHK setzt sich deswegen ebenfalls stark für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein.