Pressemeldung vom 30.07.2020

Gößl: Freistaat leidet besonders stark unter Corona-Krise

HIV test at Pomerini in Tanzania - Africa - A doctor examines the blood to find out the positive to the AIDS virus

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertags (BIHK) kommentiert die Zahlen zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2020 und den Juli-Arbeitsmarktbericht.

BIHK kommentiert Auswirkungen der Corona-Krise

BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl: "Die Corona-Krise hat die bayerische Wirtschaft im zweiten Quartal wie erwartet voll getroffen. Der Freistaat leidet mit seinen Stärken in Industrie, Export, Tourismus und Messewirtschaft besonders stark unter der Krise. Dies zeigt sich deutlich am Arbeitsmarkt: Während deutschlandweit die Zahl der Arbeitslosen im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 28 Prozent gestiegen ist, liegt der Zuwachs in Bayern sogar bei 46 Prozent."

"Um die Unternehmerinnen und Unternehmer auf dem langen Weg zurück in die Normalität zu stützen, muss die Politik unbedingt auf alle neuen Belastungen der Wirtschaft durch zusätzliche Bürokratie und Regeln verzichten. Die Wirtschaft braucht jetzt eine Regulierungspause, das entschlossene Brechen einer zweiten Corona-Welle und weiter zielgerichtete Unterstützung für viele existenzbedrohte Betriebe", so Gößl weiter.