Pressemeldung vom 30.12.2019

Bayern: Ausbildungsbereitschaft von IHK-Betrieben ist ungebrochen hoch

ausbildung_beratung

Die Anzahl der Betriebe, die in Bayern in einem IHK-Beruf ausbilden, hat sich stabilisiert, seit 2013 sind es rund 31.000 Unternehmen. Für das laufende Jahr geht der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) erneut von mehr als 54.000 jungen Erwachsenen aus, die mit einer Ausbildung in einem IHK-Beruf in ihr Arbeitsleben gestartet sind. Das sind fast 60 Prozent aller Auszubildenden.

BIHK-Chef Gößl: „Bayerische Betriebe setzen auch 2020 alles auf den Fachkräftenachwuchs“

„Unseren Betrieben fehlen Fachkräfte. Deshalb ziehen sie trotz der konjunkturellen Eintrübung im Wettbewerb um Azubis alle Register, um ihre Lehrstellen zu besetzen und eigenen Fachkräftenachwuchs auszubilden. Ihre Ausbildungsbereitschaft ist größer denn je. Mehr als zwei von drei Betrieben wollen im kommenden Ausbildungsjahr genauso viele oder noch mehr Azubis ausbilden“, betont Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des BIHK.

Laut Arbeitsagentur gibt es seit 2010/2011 konstant mehr Ausbildungsplatzangebote als Bewerberinnen und Bewerber im Freistaat. Zum 31. Oktober 2019 lag die Zahl der als unbesetzt gemeldeten Ausbildungsstellen, die Lehrstellen im Handwerk und in den freien Berufen mit einschließt, bei 15.000 freien Plätzen. Hauptgrund dafür sei, so die Arbeitsagentur, die sinkende Zahl an Schulabsolventen.

BIHK-Chef Gößl unterstreicht die guten Karriereaussichten nach einer Lehre und die hohe Qualität der Ausbildung in Bayern. „In Bayern sind im Bundesvergleich die Voraussetzungen für Jugendliche, einen attraktiven Ausbildungsplatz zu finden, am besten. Die europaweit niedrigste Jugendarbeitslosigkeit von 2,3 Prozent führt die gewaltigen Vorteile, die das duale System der Ausbildung in unseren Unternehmen und Berufsschulen bietet, deutlich vor Augen.“