07.07.2017 - Starnberg

Starnberger Exporte befinden sich im Aufwind

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Die Industriebetriebe im Landkreis Starnberg erzielten im vergangenen Jahr 47,1 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Der Exportanteil im verarbeitenden Gewerbe stieg leicht um 1,8 Prozent, so die IHK für München und Oberbayern. 2015 lag der Anteil gemäß den Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik bei 45,3 Prozent.

Eickelschulte: „Unternehmen können auf freien Handel nicht verzichten“‎

Insgesamt lieferten die Industriebetriebe aus dem Landkreis im vergangenen Jahr ‎Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro in andere Länder. Das ist ein starkes Plus von 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Auslandsmärkte gewinnen für die Unternehmen zunehmend an Bedeutung und werden immer besser erschlossen“, erklärt Martin Eickelschulte, Vorsitzender des Regionalausschusses Starnberg. „Für ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung bauen viele Mittelständler auf die Chancen des Außenhandels in Form von Exporten. Um es auf den Punkt zu bringen: Auf freien Handel können wir nicht verzichten“, so der Starnberger IT-Unternehmer.

Eickelschulte verweist in diesem Zusammenhang auf den Exportpreis Bayern 2017, der in diesem Jahr zum elften Mal vergeben wird. Noch bis zum 31. Juli können sich ‎Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs ‎und Handwerkskammern unter Federführung des Wirtschafts­ministeriums organisiert. Mehr Informationen unter ‎www.exportpreis-bayern.de.

Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 ‎Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.