07.07.2017 - Dachau

Industrie im Landkreis macht über ein Drittel ihres Umsatzes im Ausland

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Die Industriebetriebe im Landkreis Dachau erzielten im vergangenen Jahr deutlich über ein Drittel ihrer Umsätze im Ausland. Wie aus den Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik hervorgeht, lag der Exportanteil im verarbeitenden Gewerbe 2016 bei 38,4 Prozent und ist somit gegenüber dem Vorjahr nahezu identisch geblieben.

Fink: „Auslandsmärkte sind essentiell“ / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis‎

Insgesamt lieferten die Industriebetriebe aus dem Landkreis im vergangenen Jahr ‎Waren im Wert von 424 Millionen Euro in andere Länder, ein leichtes Minus von weniger als zwei Prozent. „Auslandsmärkte bleiben für die Unternehmen essentiell und werden immer besser erschlossen“, erklärt Peter Fink, Vorsitzender des Regionalausschusses Dachau. „Ohne den internationalen Handel wäre die Auslastung in der Industrie deutlicher schwächer als es derzeit der Fall ist“, so der Dachauer Unternehmer.

Fink verweist weiterhin auf den Exportpreis Bayern 2017, der dieses Jahr zum elften Mal vergeben wird. ‎Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern können sich bis zum 31. Juli darum bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs ‎und Handwerks­kammern unter Federführung des Wirtschaftsministeriums organisiert. Mehr Informationen unter ‎www.exportpreis-bayern.de.

Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 ‎Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.