Pressemeldung vom 20.11.2020 - Fürstenfeldbruck

Brucker Wirtschaft fordert verkaufsoffene Sonntage im Landkreis

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20.11.2020 - Zur Entzerrung des Weihnachtsgeschäfts in Zeiten der Corona-Pandemie fordert der IHK-Regionalausschuss Fürstenfeldbruck verkaufsoffene Sonntage im Landkreis. Dafür haben sich die Ausschussmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig ausgesprochen. „Die Politik soll so schnell wie möglich die Weichen dafür stellen, dass die Einzelhändler an Sonntagen vor und nach Weihnachten aufsperren dürfen, auch ohne Anlass und festliches Rahmenprogramm wie sonst bei verkaufsoffenen Sonntagen üblich“, erklärt Michael Steinbauer, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Fürstenfeldbruck.

IHK-Regionalausschuss gibt einstimmigen Beschluss ab / „Kein Ladensterben riskieren“

Gerade vor und nach den Feiertagen erwarten die Einzelhändler im Landkreis viele Kunden. „Damit die geltenden Abstandsregeln eingehalten sowie der Infektionsschutz von Personal und Kunden gewährleistet werden kann, müssen die Kundenströme in den Geschäften dringend entzerrt werden“, sagt Steinbauer. Dafür seien verkaufsoffene Sonntage, die es in der Regel nur zu Stadtfesten oder anderen Anlässen gibt, das richtige Mittel. Der Regionalausschuss warnt davor, dass ansonsten viele Menschen als Vorsichtsmaßnahme lieber von zu Hause aus in Online-Shops einkaufen könnten und sich somit die existenzbedrohende Lage vieler Einzelhändler weiter verschärfen dürfte. „Verkaufsoffene Sonntage wären auch ein klares Signal von der Politik an die Händler vor Ort, dass sie in ihrer schwierigen Situation Unterstützung bekommen. Wir dürfen ein Ladensterben nicht riskieren“, warnt Steinbauer.

Daher sei es wichtig, dass die Einzelhändler im Landkreis Fürstenfeldbruck vom Geschäft rund um die Feiertage profitieren, erklärt der Vorsitzende. Die IHK betont, dass das vierte Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft traditionell die umsatzstärkste Zeit für den Einzelhandel im Jahr ist. In der Sitzung tauschten sich die Ausschussmitglieder außerdem über die aktuelle Lage in ihren Betrieben sowie die Folgen von COVID-19 für die Ausbildung aus.