Pressemeldung vom 06.03.2020 - Starnberg

Zahl neuer Azubis im Landkreis Starnberg gestiegen

azubi

In den Betrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistungen sind im Landkreis Starnberg im vergangenen Jahr insgesamt 313 Auszubildende ins Berufsleben gestartet. Das bedeutet ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die IHK für München und Oberbayern mitteilt. In den vergangenen Jahren schwankte die Zahl der Azubis im Landkreis im Bereich zwischen 280 und 316 (im Jahr 2017). Die Agentur für Arbeit sprach zuletzt von knapp über 90 unbesetzten Ausbildungsplätzen im Landkreis.

Eickelschulte: „Demographie fordert Betriebe bei Suche nach neuen Fachkräften heraus“

„Die schwankenden Zahlen der vergangenen Jahre bedeuten für die Unternehmen in der Region, dass es keine Verschnaufpause bei der Rekrutierung junger Männer und Frauen für eine Berufsausbildung gibt. Die Demographie fordert die Betriebe bei der Suche nach neuen Fachkräften heraus“, sagt Martin Eickelschulte, Vorsitzender des Starnberger IHK-Regionalausschusses.

Der Unternehmer aus Starnberg freut sich daher umso mehr, dass im Jahr 2019 die Zahl neuer Ausbildungsverträge im Landkreis wieder angestiegen ist: „Wir sehen in anderen Landkreisen, dass die sinkende Zahl von Schulabsolventen sich auch auf die Zahl von Azubis auswirkt. Ich bin froh, dass es bei uns in der Region im vergangenen Jahr anders war und es wieder mehr Auszubildende gibt.“ Damit das so bleibe, brauche es unter anderem eine noch bessere Berufsorientierung an den Schulen, fordert Eickelschulte.

Bei den Top-IHK-Lehrberufen führen im Landkreis Starnberg die Industriekaufleute, gefolgt von den Verkäufern und den Kaufleuten im Einzelhandel. Bei den Mädchen liegen die Kauffrauen für Büromanagement an der Spitze, bei den Buben sind es die Verkäufer. Insgesamt starteten IHK-Azubis in 57 verschiedenen Berufen von den Automobilkaufleuten bis zu den Werkzeugmechanikern. Die IHK betreut im Landkreis Starnberg 263 aktive Ausbildungsbetriebe.