02.12.2016 - Starnberg

IHK Starnberg begrüßt den Bundesverkehrswegeplan 2030‎

Im Bundestag wurde heute der Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet. Mit dem Ausbau der A96 zwischen Wörthsee und Oberpfaffen-hofen sowie dem Entlastungstunnel durch Starnberg sind auch zwei wichtige Projekte für den Landkreis berücksichtigt worden.

Eickelschulte: „Weichenstellung für die Mobilität im Landkreis“‎

Martin Eickelschulte, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Starnberg, begrüßt die Planung. „Die Erweiterung auf sechs Spuren der A96 auf der 4,5 Kilometer langen Strecke bei Oberpfaffenhofen und Wörthsee ist ein großer Fortschritt und wird sich positiv auf die Mobilität auswirken. Einer Realisierung steht nun mit der Einstufung in den „Vordringlichen Bedarf“ nichts mehr im Wege, weshalb wir einen zügigen Baubeginn fordern.“ Für das Vorhaben kalkuliert der Bund Kosten in Höhe von 42 Millionen Euro.

Für den B2-Entlastungstunnel in Starnberg sieht der Bundesverkehrswegeplan Planungsrecht vor. Eickelschulte begrüßt den neuen Sachstand und ist zuversichtlich, dass die Stadt den eingeschlagenen Weg fortsetzt. „Jetzt gibt es das Zeitfenster, um die Möglichkeit weiterer Optionen zu prüfen. Scheiden die Umfahrungsvarianten jedoch aus, müssen die Möglichkeiten des Bundes-verkehrswegeplanes genutzt und umgehend mit den Planungen für den Tunnel begonnen werden. Als Vertreter der Wirtschaft sind wir optimistisch, dass alle Beteiligten Einigkeit und Geschlossenheit in der Entscheidung zeigen werden. Dann kann diese Debatte endlich beigelegt und befriedet werden“,
so der Starnberger Unternehmer.