02.12.2016 - Landkreis München

IHK im Landkreis München begrüßt den Bundesverkehrswegeplan 2030‎

a8_fotolia_26483576_jokecookie_1
© Jokecookie

Im Bundestag wurde heute der Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet. Den Landkreis München betreffen unter anderem mehrere Autobahnprojekte. Während der Ausbau der A99 auf teilweise bis zu neun Fahrspuren und einem Volumen von über 800 Millionen Euro in die höchste Priorisierungsstufe „Vordringlicher Bedarf“ aufgenommen worden ist, liegt für den Ausbau der A92 bei Feldmoching weiteres Planungsrecht vor.

Leicher: „Verkehrsinfrastruktur im Landkreis muss mitwachsen“‎

Christoph Leicher, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses München (Landkreis), ist mit diesen Entscheidungen zufrieden. „Auf der chronisch überlasteten A99 wird Münchens Wachstum jeden Tag aufs Neue sichtbar. Davon betroffen sind aber hauptsächlich die Kommunen im Landkreis. Aus Sicht von Pendlern, Bürgern, Unternehmen und Lieferanten ist ein Ausbau der Kapazitäten somit absolut begrüßenswert. Die Arbeiten müssen nun zeitnah in Angriff genommen werden. Dasselbe gilt für den Abschnitt der A92 bei Feldmoching: Je eher die Planungen für den sechsspurigen Ausbau begonnen werden können, desto besser.“

In seinem kürzlich vorgestellten Arbeitsprogramm unterstreicht der Regionalausschuss aber auch auf die Bedeutung des Südrings sowie des ÖPNV-Ausbaus. Dazu gehören unter anderem die Verlängerungen der U-Bahnlinien U5 und U6 nach Ottobrunn bzw. Martinsried sowie eine Express-S-Bahn zum Flughafen.