04.03.2019 - Starnberg

IHK-Regionalausschuss zu Gast im Infobüro des B2-Tunnels

Die Unternehmen im Landkreis verfolgen Planung und Bau des B2-Tunnels sehr genau. In seiner jüngsten Sitzung hat der IHK-Regionalausschuss Starnberg das Infobüro zum Bauprojekt besucht und sich über die Auswirkungen des Vorhabens auf die Lieferverkehre informiert. „Als Stadt und als Standort brauchen wir den Tunnel. Die anstehenden Einschränkungen aufgrund der Baustelle dürfen gleichzeitig aber den Wirtschaftsverkehr nicht unnötig belasten“, erklärt Martin Eickelschulte, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Starnberg.

Eickelschulte: „Brauchen enge Zusammenarbeit zwischen Staatlichem Bauamt und Stadt

Nach dem Spatenstich im vergangenen Jahr wird bis 2020 die nördliche Zulaufstrecke an der Münchner Straße gebaut. Dabei werden die bestehenden Kreuzungspunkte und die Verkehrsführung an der Petersbrunner Straße, der Moosstraße und der Gautinger Straße verändert werden, erklärt Raphael Zuber vom Staatlichen Bauamt in Weilheim. Angesichts der vielen Lieferverkehre im Gewerbegebiet im Bereich der Petersbrunner Straße mahnt der Regionalausschuss zu einer vorausschauenden Planung. „Die Kompetenzen im Straßenbau überschneiden sich. Wir brauchen deshalb eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Staatlichen Bauamt in Weilheim und dem Stadtbauamt Starnberg, damit auch in Zukunft der Verkehr flüssig läuft und keine Gefahrenpunkte für die Verkehrsteilnehmer entstehen“, erklärt Eickelschulte. Diese Empfehlung wird der Regionalausschuss schriftlich in einem Brief an die Starnberger Stadtverwaltung übermitteln.

Raphael Zuber betonte vor den Unternehmerinnen und Unternehmer ausführlich die Vorteile des künftigen Tunnels. „Insgesamt soll die Stadt um rund 18.000 Fahrzeuge pro Tag entlastet werden. Aneinandergereiht würden diese Autos zwei Mal um den Starnberger See passen“, erklärt Zuber.