23.02.2017 - Altötting-Mühldorf

Starker Jahresbeginn für die Wirtschaft in Altötting und Mühldorf

Mit sehr guter Stimmung ist die Wirtschaft in den beiden Landkreisen Mühldorf und Altötting in das neue Jahr gestartet. Wie aus dem aktuellen Konjunkturbericht der IHK für München und Oberbayern hervorgeht, bewerten insgesamt 54 Prozent der befragten Unternehmer ihre Geschäftslage als „gut“ und nur 6 Prozent als „schlecht“.

Obermeier-Osl: „Politische Rahmenbedingungen sind Sorgenkind der Wirtschaft“

Nach dem Rekordwert im Herbst ist der Saldo der positiven Geschäftseinschätzungen zwar gesunken, liegt aber noch immer bei sehr guten 48 Punkten. „Wir sind zuversichtlich, dass 2017 ein sehr gutes Jahr wird. Die Erwartungen bei den Unternehmen haben sich verbessert, derzeit rechnen 25 Prozent mit einer Verbesserung der Geschäftslage, dementsprechend sind auch mehr Investitionen geplant. Allerdings gibt es auch Wolken am Horizont – allen voran der sich verschärfende Fachkräftemangel. “, erklärt Ingrid Obermeier-Osl, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des Regionalausschusses Altötting-Mühldorf. Einerseits möchte jeder vierte Betrieb mehr Personal einstellen. Gleichzeitig nennen immerhin fast 60 Prozent der Unternehmen den Fachkräftemangel als Risiko für die weitere Geschäftsentwicklung – ein absoluter Höchststand. Bayernweit liegt dieser Wert bei 50 Prozent.

Doch auch die politische Lage verunsichert fast die Hälfte der Unternehmen. „Unsere Sorgenkinder heißen Trump, Brexit, die Wahlen in Frankreich und ein instabiles Italien. Gerade vor diesem Hintergrund ist es so wichtig, dass wir den freien Handel und den europäischen Binnenmarkt weiter stärken“, ist Obermeier-Osl überzeugt.