Ausbildungsdauer

Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildungszeit

In bestimmten Fällen kann die Ausbildungszeit gemäß § 8 Berufsbildungsgesetz verkürzt oder verlängert werden.

Die Ausbildungsdauer wird in der Ausbildungsordnung festgelegt. Sie soll es einem durchschnittlich begabten Auszubildenden ermöglichen, das Ausbildungsziel zu erreichen. Eine Ausbildung kann zwei, drei oder dreieinhalb Jahre dauern. Beginn, Ende und Dauer der Berufsausbildung werden im Berufsausbildungsvertrag festgelegt. In bestimmten Fällen kann die Ausbildungszeit gemäß § 8 Berufsbildungsgesetz verkürzt oder verlängert werden.

Verkürzungsgründe

  • Mittlerer Schulabschluss - Verkürzung um bis zu sechs Monate
  • Hochschul- oder Fachhochschulreife - Verkürzung um bis zu zwölf Monate
  • Auszubildender über 21 Jahre - Verkürzung um bis zu zwölf Monate
  • abgeschlossene Berufsausbildung - Verkürzung um bis zu zwölf Monate

Schneller zum Abschluss

Auszubildende, die ihre Ausbildung bereits vor Ende der Regelausbildungszeit abschließen wollen, können beantragen, vorzeitig zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Voraussetzung dafür ist, dass ihr Ausbildungsbetrieb und ihre Berufsschule ihnen überdurchschnittliche Leistungen bescheinigen.

Bei einer vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung bleibt die Dauer des Ausbildungsvertrags unberührt. Nur die Prüfung findet zu einem vorgezogenen Termin statt.