Sanierung des IHK-Gebäudes an der Max-Joseph-Straße

IHK zieht in ihr Stammhaus zurück

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© IHK

Die IHK zieht in ihr Stammhaus an der Max-Joseph-Straße in München zurück. Die Generalüberholung des Gebäudes ist in großen Teilen abgeschlossen. Beschlossen hatte die Generalsanierung die Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern am 16. März 2011 und 15. Juli 2015. Das aus zwei Teilen bestehende Haus steht unter Denkmalschutz.

Gravierende statische Mängel und Brandschutzvorgaben haben die umfangreiche Sanierung der traditionellen IHK-Zentrale an der Max-Joseph-Straße unumgänglich gemacht. Mehr als 80 Millionen Euro hat die Sanierung gekostet. Im Dezember 2018 hat der Umzug der IHK aus ihrem Interimsquartier in der Balanstraße zurück an die Max-Joseph-Straße begonnen, Ende Februar soll er abgeschlossen sein.

Mit der Generalsanierung der IHK-Zentrale an der Max-Joseph-Straße erhalten wir einen bedeutenden Teil Münchner Wirtschaftsgeschichte. Das Gebäude in der Münchner Innenstadt ist seit über 100 Jahren das Gesicht des Unternehmertums in München und Oberbayern und soll auch in Zukunft das Haus unserer Mitglieder und zentraler Treffpunkt der Wirtschaft bleiben.

Dr. Eberhard Sasse, Präsident der IHK für München und Oberbayern

Das IHK-Stammhaus besteht im Prinzip aus zwei Gebäuden: Die beiden Häuser an der Max-Joseph-Straße (Architekt: Gabriel von Seidl) und am Maximiliansplatz (Architekt: Friedrich von Thiersch) sind in der Prinzregentenzeit während der Umgestaltung des Maximiliansplatzes entstanden und stehen zu zwei Dritteln auf dem vor rund 200 Jahren aufgefüllten Festungsgraben. Das Füllmaterial hat im Lauf der Jahre an Stabilität verloren. Hinzu kommen noch Schäden, die durch Bombeneinschläge im Krieg entstanden sind und nur notdürftig repariert wurden.