So funktioniert der Dialogprozess Oberbayern 2030+

Wie wird Oberbayerns Zukunft aussehen?

Mögliche "Zukünfte" Oberbayerns vorauszudenken und dazu passende Leuchtturmprojekte zu entwickeln, darum geht es im Dialogprozess Oberbayern 2030+. Dieser erstreckt sich bis Sommer 2021.

Bei der Konzeption der Leuchtturmprojekte in Workshops und Zukunftslaboren sollen Menschen mitwirken, die möglichst viele verschiedene gesellschaftliche Gruppen und natürlich auch oberbayerische Unternehmen repräsentieren. Sie alle sollen ihre Visionen und Ideen einbringen können, um dadurch die Zukunft von Oberbayern aktiv mitzugestalten.

Schritt 1: Identifikation von Einflussfaktoren

Der Dialogprozess begann mit der systematischen Identifikation von Einflussfaktoren (Trends und Treiber), die voraussichtlich den Wirtschaftsraum München und Oberbayern weit über das Jahr 2030 hinaus beeinflussen werden. Dafür wurden Interviews mit Experten aus dem gesamten gesellschaftlichen Umfeld geführt. Auf Grundlage der Interviews wurden erste Ableitungen zu möglichen Trends und Treibern getroffen.

Mit Trends sind Geschehnisse und neue (Verhaltens)Muster gemeint, die den Großteil der Gesellschaft betreffen, und die sehr wahrscheinlich eintreten werden. Treiber sind hingegen Unsicherheitsfaktoren. Es ist eher ungewiss, dass sie eintreten. Passiert das aber doch, werden sie einen sehr großen Einfluss auf die gesamte Region haben.

Schritt 2: Überprüfung der ermittelten Trends und Treiber

Die ermittelten Trends und Treiber wurden in einer Online-Umfrage nochmals auf Herz und Nieren geprüft. Diese Umfrage war öffentlich zugänglich, damit jeder Interessierte die Zukunft mitgestalten kann.

Schritt 3: Entwicklung möglicher Zukunftsszenarien

In den folgenden Zukunftsworkshops haben Teilnehmer auf Grundlage der ermittelten Trends und Treiber mögliche Zukunftsszenarien und Personen entworfen, die in diesen "Zukünften" leben und arbeiten könnten.

Ausgangspunkt dafür war die Bestimmung der zwei wichtigsten Trends und/oder Treiber. In beiden Workshops entschieden sich die Teilnehmer für "Reale Konsequenzen des Klimawandels“ und „Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung“.

Kombiniert auf einer XY-Achse, ergaben sich vier mögliche Szenarien. Pro Szenario wurden jeweils zwei Personas und zwei virtuelle Filmszenen, die über das Leben dieser fiktiven Person berichten, erarbeitet.

Über die Ergebnisse können Sie sich hier informieren.

Ihre Ansprechpartnerin für Oberbayern 2030+

Annette Hilpert

Tel. 089 5116-1472
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